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Abiturfahrt nach Amsterdam

Vom 15.07 – 19.07. begaben sich 35 Schülerinnen und Schüler zusammen mit ihren Lehrern Herr Kaiser, Frau Schiffler und Frau Neff auf eine kulturell spannende Reise in die niederländische Hauptstadt Amsterdam. Was sie dort erlebt haben, erzählen Ihnen die Schülerinnen und Schüler im folgenden Bericht.

Montag 15.07.19:

08:30 Abfahrt, Ziel Amsterdam. Kurz nachdem wir losgefahren waren, belehrten uns schon die Lehrer, dass Amsterdam eine sehr gefährliche Stadt sei und dass wir uns in keinem Falle abends alleine in der Stadt aufhalten dürften. Des Weiteren sei es strengstens verboten, Cannabis oder andere derartige Substanzen zu erwerben oder zu konsumieren, wobei sich dies die Lehrkräfte durch unsere Unterschrift bestätigen ließen.

Nach insgesamt acht Stunden Fahrt, inklusive drei Pausen, kamen wir – etwa zwei Stunden früher als geplant – im A&O Hostel an. Nach dem Einchecken und der Zimmeraufteilung konnten wir uns dem Auspacken und dem ersten Erkunden des Geländes widmen.

Nach dem Abendessen machten wir einen gemeinsamen Spaziergang zum Nelson Mandela Park, wo einige ihre kindliche Seite auf dem Spielplatz neu entdeckten.

Dienstag:

Nach dem Frühstück ging es mit dem Bus zum Stedelijk Museum, in dem wir eine künstlerische Zeitreise im Zeitraum von 1900 bis heute unternahmen. Darauf folgte eine gemeinsame Stadterkundung. Während jener haben wir das Hard Rock Café Amsterdam und den Begijnhof besucht, wo sich das älteste Holzhaus Amsterdams und eine katholische Geheimkirche befindet. Während der Pause am Dam Platz blieb ausreichend Zeit für das Mittagsessen und eine kleine Shoppingtour.

Anschließend suchten wir die Anlegestelle für die Grachtenfahrt auf. Grachten sind die Flüsse, die sich durch ganz Amsterdam ziehen, und während wir auf diesen „dahinschipperten“, lernten wir etwas über die Geschichte Amsterdams. Dies begann mit der Gründung dieser Stadt wie auch dem wirtschaftlichen Aufschwung, aber auch etwas über verschiedenste Sehenswürdigkeiten, wie das Bürgermeisterhaus, das sich von den umliegenden Häusern nur durch die Säulen vor dem Eingang unterscheidet. Nach Beendigung der Grachtenfahrt fuhren wir mit dem Bus zurück ins Hotel, um rechtzeitig zum Abendessen vor Ort zu sein.

Gegen Abend beschlossen die meisten Schüler ihre Zeit zusammen an den nahe gelegenen Bänken zu verbringen und den Abend gemütlich ausklingen zu lassen.

Mittwoch:

Nach einem ausgewogenen und reichhaltigen Frühstück begaben wir uns in das Van Gogh Museum, um unsere Kenntnisse in der Kunstgeschichte zu erweitern. Um ebenfalls etwas über die Kultur und die Menschen der Stadt zu erfahren, besuchten wir noch am selben Tage den Albert Cuyp Markt. Dort konnten wir auch zu Mittag essen. Den Rest des Tages verbrachten wir am Strand von Zaandvoort aan Zee und kehrten erst am späten Abend zurück.

Donnerstag:

Um 09:30 Uhr fuhren wir ab, um in der Stadt an verschiedenen Aktivitäten teilzunehmen. Man konnte vorab wählen zwischen dem Nemo Science Museum oder einer Fahrradtour.

Im Nemo Science Museum, in dem verschiedene wissenschaftliche Bereiche praktisch und kompakt erklärt dargestellt wurden, stand im Vordergrund das praktische und spielerische Erfahren der Phänomene in den Bereichen Physik, Technologie, Biologie und Chemie. Zum Schluss konnten wir dann noch bei einer Tasse Kaffee den Ausblick auf Amsterdam auf der Dachterrasse des Museums genießen.

Neben dem Museumsbesuch lief parallel die Fahrradtour ab, für die sich auch einige Schüler und Schülerinnen eingetragen hatten. Los ging es an dem Fahrradgeschäft, wo wir alle die Fahrräder bekamen. Wir fuhren durch einen sehr ruhigen, aber sehr schönen Teil von Amsterdam, wo wir auch viel über die Architektur und die Entstehung der einzelnen Häuser oder der damals entstanden Lagerhallen erfuhren. Unsere nette und aufgeschlossene Tourleiterin beantwortete alle Fragen und erzählte uns viel Wissenswertes über die Stadt.

Um 13:00 Uhr folgte eine Freizeit in der Stadt, die größtenteils als Mittagspause verwendet wurde.

Im Anschluss teilte sich die Gruppe wieder auf, um entweder Body Worlds oder das Amsterdam Dungeons zu besuchen.

In dem Museum Body World’s werden verschiedene echte Körperteile ausgestellt und deren Funktionsweise erklärt. Außerdem werden die Besucher hinsichtlich eines gesunden Lebens beraten. So werden zum Beispiel wirbelsäulenfreundliches und ergonomisches Sitzen und die Risiken des Rauchens sowie auch Fettleibigkeit anhand betroffener Organe aufgezeigt. Am Ende der Ausstellung bestand noch die Möglichkeit, in einem Test seine eigene körperliche Gesundheit zum Beispiel durch die dort gemessenen Körperfett-, Wasser- und Muskelanteile zu ermitteln.

Im Amsterdam Dungeon begibt man sich auf die Reise durch 500 Jahre der schrecklichen Vergangenheit von Amsterdam. Die Vorstellungen werden von ca. sieben Live-Schauspielern in elf schaurigen Räumen abgehalten. Dabei werden auch die Zuschauer involviert. So werden sie zum Beispiel vor dem Gericht als Hexe verurteilt und anschließend auf einem Scheiterhaufen verbrannt.

Auf der Reise gelangt man durch die verschiedensten schaurigen Räume. Es gibt eine Folterkammer, eine Totenkammer, zwei Räume, die die Hexenverfolgung und -verbrennung darstellen, ein Spiegellabyrinth und einige weitere authentisch wirkende Räume.

Nun gab es erneut die Gelegenheit, durch Amsterdam zu schlendern oder am Dam Platz Straßenkünstler zu beobachten. Mit einer etwas verspäteten Abfahrt gegen 18:0 Uhr ging es zurück ins Hostel, pünktlich zum Abendessen.

Diesmal bestand das Abendprogramm zuerst aus Kofferpacken, da wir am Freitag bis 07.15 Uhr fertig für die Abfahrt nach Hause sein mussten.

Anschließend verbrachten die Q11ler den letzten Abend ihrer Abiturfahrt bis ungefähr 24:00 Uhr gemeinsam.

Freitag:

Am Freitagmorgen fuhren wir schon sehr zeitig los, um möglichen Stau zu vermeiden. Um 07:30 Uhr fuhren wir in Amsterdam ab. Die Fahrt verlief relativ ruhig, da einige Schüler die Busfahrt nutzten, um zu schlafen. Dementsprechend kamen wir auch schon um ungefähr 16:00 Uhr in Gaibach an.

Text und Bilder: Schülerinnen und Schüler der Amsterdam-Fahrt
Zusammenstellung: Stefanie Neff

 

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