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„Aladdin und die Wunderlampe“ von unseren Jüngsten in Gerolzhofen

In die Welt von Tausendundeiner Nacht entführten die Schülerinnen und Schüler der Unterstufe die Zuschauer mit ihrem Stück „Aladdin und die Wunderlampe“, das von ihrer Leiterin Stefanie Lange auf der Grundlage des Märchens neu gestaltet wurde.  

Der arme Straßenjunge Aladdin verliebt sich in Jasmin, die Tochter des Sultans, die ihrerseits aber  nicht so recht will wie ihr Vater, nämlich einen standesgemäßen Prinzen heiraten: Sie möchte einen Mann, der ehrlich ist und der sie liebt. Doch davon weiß Aladdin nichts, der sich mit Hilfe des Geistes der Wunderlampe, dem Genie, in einen Prinzen verwandeln lässt, um bei der Angebeteten erhört zu werden. Das ist nicht die einzige Verwicklung, die das aktionsreiche Stück bietet. Am Hof des Sultans haben Dschafar und sein Diener Jago böse Pläne. Als sie in Besitz der Wunderlampe kommen, wendet sich zunächst das Blatt. Nun geben Dschafar und Jago den Ton an, wollen die Weltherrschaft an sich reißen. Die Sultansfamilie muss dienen, bis schließlich Aladdin seinen letzten Wunsch beim Genie einlöst, der alles zu einem guten Ende führt: Der Sultan ist wieder in Amt und Würden und ändert endlich das Gesetz, das die standesgemäße Hochzeit vorschreibt, sodass Jasmins und Aladdins Glück nichts mehr im Wege steht. 

In ihren hübschen bunten Kostümen nahmen die Fünft- und Sechstklässler das Publikum des voll besetzten Theatersaals mit in die Welt des Orients, die auch durch passende Musik präsent war. Dem Sultan (Sebastian) war seine Rolle wie auf den Leib geschrieben. Mit ausdrucksstarkem, begeistertem Spiel zeigte er allen Beteiligten, wer das Sagen hat. Bezaubernd stellten auch Aladdin (Emilia), Jasmin (Emma) sowie der Genie (Hanna) ihre Figuren dar, indem sie mit viel Aktion, Gestik und Mimik jeweils ihren Standpunkt unterstrichen. Etwas zurückhaltender verkörperten Anna als Fatima, Lena als Sara sowie Janik als Jamal, Paul als Kareem – passend zu ihrem Part als Kammerzofen Jasmins bzw. Gefährten Aladdins – ihre Rollen. Dschafar (Tabea) und Jago (Maximilian), beide anfangs eher unscheinbar und im Hintergrund, rückten zunehmend in den Mittelpunkt als Verkörperung des Bösen, das die Verhältnisse umzukehren droht. Auch Valentin (Gemüseverkäufer), Annika, Lena (beide Palastwachen bzw. Raoul und Nazeem) sowie der Erzähler Thomas füllten ihre Nebenrollen gut aus. 

Die Jüngsten unseres Gymnasiums haben die große Herausforderung eines textlich sehr umfangreichen Stückes prima gemeistert und für eine heitere Stimmung im Zuschauerraum gesorgt. Wer nicht gelacht hat, ist selbst schuld! 

Außenstellenleiter Joachim Müller bedankte sich herzlich mit einem Blumenstrauß bei der Regisseurin Stefanie Lange für dieses schöne Familien-Ereignis. 

Ein Dankeschön geht auch an das Team „Licht und Ton“ und alle Eltern, die für die Bewirtung vor und während der Pause des Theaterstücks gesorgt haben, sowie an alle Helfer im Hintergrund. 

 

Text: Gabriele Stern
Fotos: Martin Reisinger

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