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Besuch aus Mamers

Am Mittwochabend war es endlich wieder so weit. Die Gaibacher und Gerolzhöfer Schüler bekamen Besuch von ‚ihren‘ Franzosen aus dem französischen Mamers, der Partnerstadt von Gerolzhofen. Um 20.00 Uhr standen daher alle deutschen Schüler mit ihren Eltern in Gaibach bereit, um die französischen Gastschüler gebührend in Empfang zu nehmen.

 

Wie jedes zweite Jahr freuten wir uns auch dieses Jahr wieder unsere französischen Gäste aus Mamers begrüßen zu dürfen. Sehr gespannt wurden diese am Mittwoch dann auch von ihren jeweiligen Gastfamilien erwartet und mit einem französischen Küsschen (bisous) oder einer deutschen Umarmung begrüßt und schnell mit nach Hause genommen. Christine Diguer, Virginie Louboutin und Leila Beaumont waren in diesem Jahr die französischen Lehrkräfte, die die Schüler begleiteten.

 

Am zweiten Tag stand für alle Gastschüler mit ihren deutsches corres der Besuch der mittelalterlichen Stadt Rothenburg an. Nach einer 1,5-stündigen geführten Tour in der jeweiligen Landessprache konnten alle Schüler noch ein bisschen Freizeit genießen. Besonders im Käthe Wohlfahrt Weihnachtsladen staunten die Schüler nicht schlecht und kauften das ein oder andere Andenken. Einige der Schülerinnen und Schüler wagten sich aber auch auf das Rathaus von Rothenburg und genossen den Ausblick über die Dächer der Stadt aus der Vogelperspektive.

 

 

Am darauffolgenden Tag ging es für die Schüler in Gerolzhofen zunächst in den deutschen Unterricht. Die Schüler in Gaibach wurden von der stellvertretenden Schulleiterin Petra Sokol-Pemöller im Franken-Landschulheim Schloss Gaibach gebührend und sogar auf Französisch begrüßt und erhielten eine kurze Schlossführung.

 

 

Danach ging es für die 37 Schüler und Schülerinnen des Lycée Perseigne und des angrenzenden Collège nach Gerolzhofen, wo sie vom dortigen Bürgermeister, Thorsten Wozniak, ganz herzlich empfangen und begrüßt wurden. Die beiden französischen Deutschlehrerinnen übersetzen für die Schüler, was der Bürgermeister ihnen mit auf den Weg gab. Ihm war es wichtig, die Städtepartnerschaft der Gemeinden Gerolzhofen und Mamers besonders hervorzuheben. Er betonte auch, wie wichtig die deutsch-französische Freundschaft in der heutigen Zeit sei, besonders im Hinblick auf ein geeintes Europa. Der Austausch zwischen Mamers und Gerolzhofen sei ein wichtiger Bestandteil eben dieser deutsch-französischen Freundschaft und notwendig für ein friedliches Europa, zwei Dinge, die unbedingt gewahrt und erhalten werden müssen.

 

Im Anschluss an die Begrüßung und ein kleines Getränk im Rathaus folgte eine einstündige Führung durch Vertreter der Stadt Gerolzhofen mit Besuch des Eiskellers.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen in der Mensa von Gaibach ging es für alle Schüler in ein Wochenende mit ihren Gastschülern. Besonders im Schwimmbad von Gerolzhofen waren wohl die meisten der Schüler am Samstag oder Sonntag anzutreffen, denn vom Bürgermeister hatten alle französischen Gastschüler einen kostenlosen Eintritt für das Geomaris erhalten.

 

 

 

Am Montag fuhren die französischen Schüler dann bei strahlendem Sonnenschein nach Würzburg, wo eine Stadtrallye und die Würzburger Innenstadt mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten auf sie warteten. Alle hatte sichtlich Spaß und genossen auch die Zeit in den Geschäften rund um den Marktplatz. Um 14:30 Uhr ging es dann zurück zu den Familien.

 

 

    

 

Am Dienstag war dann sehr schnell schon der letzte Tag mit den Franzosen für uns gekommen. Nach einem Vormittag, den die Franzosen im deutschen Unterricht verbrachten, folgte um 18:00 Uhr der Abschiedsabend mit zahlreichen Köstlichkeiten, die die Eltern und Kinder gebacken oder zubereitet hatten. Sogar ein kleiner Hummer befand sich unter den Speisen. Begrüßt wurden alle durch den Schulleiter in Gerolzhofen, Joachim Müller.

Wie bei jedem Austausch wurde am Abschiedsabend auch Preise für die schönsten Reisetagebücher des letzten Austausches verliehen. Außerdem gab es noch eine Siegerehrung für die am Montag stattgefundene Rallye in Würzburg. Nach einigen Tanzeinlagen, beliebt waren besonders das „Helikopterlied“ und „Makarena“, hieß es um 21:45 Uhr dann, teilweise tränenreich, Abschied zu nehmen, und der Bus der französischen Gäste, die für uns alle zu Freunden geworden waren, fuhr gen Heimat ab.

 

 

Aaaaaber: Wir freuen uns natürlich sehr unsere französischen Freunde im März wiederzusehen, wenn wir ins 13 Stunden entfernte Mamers aufbrechen.

 

 

 

Text & Bilder: Stefanie Lange

 

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