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Burg Wernfels – ein Bericht aus Sicht der Tutoren

Nach einer problemlosen Fahrt am Montag, den 23. September, kamen wir bei strömendem Regen auf der Burg Wernfels an.

Das Gepäck wurde den Burgberg hinaufgeschleppt und die Zimmer bezogen. Nach dem Mittagessen wanderten wir eine Stunde zur Pflugsmühle, wo wir uns einen Nachtisch genehmigten. Der Rückweg zur Burg war sehr steil (BurgBERG!!!), anstrengend und leider nicht ganz trocken. Vielleicht für den einen oder anderen ein kleiner Einblick in das Ritterleben.
Die Abendgestaltung lag in unserer Hand und wir leiteten unsere vorbereiteten Spiele an. Die Kindern hatten sehr viel Spaß, aber danach waren sie so aufgepeitscht, dass sie nur durch Herrn Reisingers Gute-Nacht- Geschichte wieder zur Ruhe kamen. Gemeinsam mit den Lehrern machten wir Tutoren eine letzte Runde durch die Zimmer, wo den meisten schon die Augen zufielen.

Am Dienstag weckten wir Tutoren gut gelaunt die Schüler mit dem Lied „Guten Morgen, Sonnenschein“. Nach einem üppigen Frühstück begleiteten wir zwei Klassen samt dem Landesbund Vogelschutz in den Wald. Dort konnten die Schüler spielerisch etwas über die Natur lernen. Am Nachmittag unterstützen wir Frau Brunner beim Lernen-Lernen-Programm. Beim folgenden Spieleabend spielten einige Kinder mit uns Werwolf. Schließlich wurden die Fünftklässler mit einem Gute-Nacht-Lied ins Bett geschickt.

Auch am Mittwoch fiel uns der Weckdienst zu. Mit unserer Unterstützung (gut zureden, motivieren, ablenken…) schafften alle die Ganztageswanderung zum Brombachsee. Trotz der Anstrengung wollten viele Kinder wieder mit uns Tutoren Werwolf spielen. Das konnten wir ihnen natürlich nicht abschlagen.
Scheinbar kann keiner so schön und fröhlich wecken wie wir, denn am Donnerstag durften wir wieder diese Aufgabe übernehmen. Gemeinsam mit den Lehrern haben wir uns einige tolle Workshops ausgedacht. So konnten die Schüler Ukulele mit Herrn Cäsar, Fußball und Tischtennis mit Frau Schiffler, Papierschöpfen mit Herrn Reisinger, Fechten mit Lea und Lina oder einen Kurs zur Vorbereitung auf Prüfungssituationen mit Frau Brunner ausüben. Außerdem beteiligten sich Salomon, Frau Rückel und Herr Behringer in verschiedenen Kursen, so zeigte Herr Behringer zum Beispiel sein hervorragendes Fechttalent.
Am Abend begann das Highlight der Woche und die Schüler glänzten mit ihren Talenten beim bunten Abend. Da wir – diesmal nicht nur Tutoren, sondern auch Moderatoren – die Lehrer integrieren wollten, bereiteten wir im Voraus ein Lehrer-Battle vor. So lieferten sich zu Beginn Frau Brunner und Herr Behringer ein spannendes Latein-Duell, wobei Herr Behringer knapp als Sieger hervortrat. Daraufhin mussten Herr Reisinger und Herr Cäsar mit verbundenen Augen Wörter zeichnen und die Schüler die „Kunstwerke“ erraten. Nach diesem erfolgreichen und aufregenden Abend schliefen alle nach der Zimmerkontrolle in ihrer letzten Nacht auf der Burg gut ein.

Am Freitag übten wir unseren letzten Weckdienst aus. Im Anschluss stärkten sich alle beim Frühstück für die bevorstehende Busfahrt. Die Heimfahrt verlief gut und mit etwas Wehmut übergaben wir die Kinder wieder ihren Eltern.

Unser Fazit:
Nicht nur die Fünftklässler profitierten von unserer Begleitung, sondern auch wir lernten einiges dazu. Wir hoffen, dass unsere Unterstützung die Lehrer etwas entlasten konnte und ihnen die Zusammenarbeit ebenso gut gefallen hat wie uns. Für alle Tutoren, die nächstes Jahr mitfahren möchten, wollen wir nun unser sehr weitreichendes Aufgabenspektrum deutlich machen:
Ein offenes Ohr für alles und jeden haben, Abhilfe bei jeglichen Problemen von Heimweh, Verletzungen, Langeweile… schaffen, unterhaltsame Spiele aus dem Ärmel schütteln, die Kinder unterhalten, ablenken davon, wie viele Kilometer noch zu laufen sind, allabendliche Zimmerkontrolle, Zimmerabnahme, ein fröhlicher und gutgelaunter Weckdienst, denn nur so haben alle einen guten Start in den Tag…

Text: Lina, Lea, Salomon (10. Klasse) Elena Marold

Foto: Mona Rückel

 

 

 

Lina, Lea, Gerhard Cäsar und Salomon (10. Klasse)

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