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Ein fabelhafter Jahrgang – Entlassung der Abiturienten 2019

Traditionell begann die Entlassungsfeier des diesjährigen Abiturjahrganges mit dem vom Religionslehrer Gottfried Schemm würdevoll gestalteten Gottesdienst, der unter dem Motto stand: „Du bist vielleicht eine Leuchte!“

Das Symbol des Leuchtturmes griff der Schulleiter des Franken-Landschulheimes Schloss Gaibach Bernhard Seißinger in seinen Grußworten gekonnt auf, indem er diesen als Schutz- und Orientierungspunkt für Boote beschrieb. Die Abiturienten ruderten ihre Boote in einer Art „Regatta über den Fluss des Schullebens“, wobei einigen „die Gabe der unbändigen Kraft und die Gabe der ausgefeilten Technik in die Wiege gelegt wurde“, weswegen in jedem vierten Abiturzeugnis eine 1 vor dem Komma steht und zweimal sogar die Traumnote 1,0 erzielt werden konnte. Der Schulleiter dankte allen Beteiligten, insbesondere den Lehrkräften und Eltern für die Organisation der Regatta und die Unterstützung bei dieser Unternehmung. Ferner begrüßte Bernhard Seißinger die zahlreich erschienenen Ehrengäste, allen voran den Vorsitzenden des Schulträgers, Landrat Florian Töpper aus dem Landkreis Schweinfurt sowie den Stellvertreter der Kitzinger Landrätin Tamara Bischof, Herrn Robert Finster. Abschließend wünschte der Schulleiter allen Anwesenden, „dass das Meer“ des Lebens „ein friedliches“ sei.

Der Verbandsvorsitzende, Landrat Florian Töpper würdigte die laut eigener Aussage „fabelhaften Leistungen der Abiturienten“ und spornte diese an, sich auch in Zukunft interessiert zu zeigen und sich gesellschaftlich, sozial und politisch einzubringen. Ähnliche Worte fand im Anschluss Robert Finster in seinen Grußworten. Nach Aussagen des Stellvertreters für den Landkreis Kitzingen stellen die Abiturienten die Zukunft dar, die zu gestalten sei.

Die Festansprache für die Lehrkräfte hielt der Englisch-, Geographie- und Geschichtslehrer Martin Reisinger. Bei seinen Ratschlägen bezog er sich auf das Prosagedicht „Desiderata“ von Max Ehrmann. „Geh deinen Weg gelassen im Lärm und in der Hektik der Zeit“ deutete Martin Reisinger als Aufruf, sich nicht nur von digitalen Medien leiten zu lassen, sondern auch menschliche Kontakte analog weiter zu pflegen. Das Abitur sah der Lehrer als Grund zur Freude für Erreichtes, aber er mahnte andererseits zur Planung zukünftiger Ereignisse wie Beruf oder Familie. Insbesondere ging es ihm darum, den Abiturienten zu zeigen, wie schön die Welt „trotz aller zerbrochenen Träume“ sein kann. Dies untermalte der Englischlehrer auf imposante Weise in dem Lied „Somewhere over the rainbow/What a wonderful world“ von Israel Kamakawiwo ole, welches er mit Ukulele interpretierte.

Danach wandte sich der Oberstufenkoordinator Marco König an den Abiturjahrgang 2019, indem er die These „Die Schule ist aus und das Leben beginnt!“ anhand der in Gaibach erlebten Erfahrungen widerlegte. Er bedankte sich dabei bei allen Beteiligten, besonders bei den Abiturienten selbst.

Als Höhepunkt des Festaktes konnte die Übergabe der Abiturzeugnisse gesehen werden, weil der Landrat Florian Töpper und Robert Finster höchstpersönlich die Reifeurkunden überreichen durften. Die Jahrgangsbesten Lisa Barth, Leonie Blendel, Eva Dotzel, Hannah Förster, Lina Hauck, Jan Hußlein, Celine Maier, Sarah Moller, Anna Schlachter, Barbara Schneider und Lisa Witzel wurden durch Robert Scheller, den Vorsitzenden des Fördererverbandes geehrt. Den Main-Post-Preis für die beste Deutschnote übergab die Deutschlehrerin Linda Wagner an Lisa Witzel. Die Abiturientin erhielt auch den Preis der Sparkasse Mainfranken Würzburg für die beste Seminararbeit in Fach Deutsch von Wolfgang Kober. Stellvertretend für die Raiffeisenbank Volkach-Wiesentheid übergab Andrea Wägerle-Drescher den Preis für die beste Seminararbeit in Wirtschaft- und Recht an Lisa Barth. Katharina Weigand erhielt den Englischpreis von der Bücherblume Volkach, übergeben durch die Kursleiterin Dorothea Schenker. An Barbara Schneider wurde der deutsch-französische Partnerschaftspreis der Stadt Gerolzhofen von Michael Hessenauer für die beste Leistung in Französisch übergeben. Sophia Baur erhielt den Wilhelm-Josef-Behr-Preis der Stadt Volkach für ihre Leistung in Geschichte durch Dieter Söllner. In diesem Jahr bekamen mit Anna Schlachter und Lisa Witzel gleich zwei Abiturientinnen die Ehrennadel für hervorragende Leistungen im Fach Latein durch Corinna Roß überreicht. Auch in Mathematik erzielten gleich drei Abiturienten herausragende Ergebnisse. Eva Dotzel, Jan Hußlein und Niklas Bauer erhielten die Auszeichnungen der DMV, welche die Kursleiter Matthias Aulbach und Thomas Linder übergaben. Anna Schlachter und Lina Hauck überzeugten die Deutsche Physikalische Gesellschaft mit besten Leistungen in Physik, wofür ihnen Günther Janotta gratulieren durfte. Auch in den Fächern Biologie und Chemie gab es Auszeichnungen. Der Biologie- und Chemielehrer Francisco Del Vecchio überreichte den Zukunftspreis Biologie an Lisa Witzel und den Waggi-Chemiepreis an Celine Maier. Für sportliche Leistungen, Engagement und Fair Play wurden Michael Linke und Luis Wirth vom Sportfachbetreuer Helmut Kneißl ausgezeichnet. Zum Schluss durfte der Oberstufenkoordinator Marco König Mira Hurt zu besonderen Leistungen im Fach Kunst beglückwünschen.

Danach richtete Internatsleiter Ralf Behr seine Grußworte an die Tagesheim- und Internatsschüler des Jahrganges und ehrte dabei Fabian Weber für seinen Einsatz im Internat.

Der Schulleiter Bernhard Seißinger lud die Abiturienten im Namen der Ehemaligenvereinigung dazu ein, dem Verein ehemaliger Gaibacher beizutreten. Für die Organisation der Abiturfeier erhielt Julia Möslein ein Geschenk der Ehemaligen.

Anschließend verabschiedeten sich die Abiturienten Leonie Bauer und Fabian Weber mit der Schülerrede, in der sie sich bei den Lehrkräften und Eltern für deren Unterstützung bedankten.

Sie stellten fest, dass der Jahrgang nicht aus Grüppchen wie den Gaibachern oder Gerolzhöfern bestand, sondern alle in der Oberstufe zusammengefunden haben.

Für die musikalische Umrahmung des Festaktes sorgten die Musiklehrer Egbert Engelmann mit der Rockband und Gerd Semle mit dem Chor.

Marco König

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