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Es war die Nachtigall, und nicht die Lerche…

Kollegiaten der Q11 besuchten zusammen mit ihrer Kursleiterin Sigrid Schilling eine englischsprachige Aufführung von Shakespeares „Romeo and Juliet“ im Theater Schweinfurt.

Wer kennt sie nicht, die zeitlose und tragische Liebesgeschichte von Romeo aus dem Hause Montague und der bezaubernden Juliet, leider die Tochter der verhassten Familie Capulet? Shakespeare steht auf dem Lehrplan, der größte englische Dramatiker soll auch heutigen Schülergenerationen, zumindest im Ansatz, nahegebracht werden.

Am 6. März besuchte der Englischkurs der Q11 von Frau Schilling die Aufführung in der – schülergerecht gekürzten – Originalversion. Auf die Handlung waren alle vorbereitet. Für heutige Ohren ist jedoch die Sprache schwer zu verstehen, und dennoch verfolgten die Schüler und Schülerinnen auch aufgrund der großen schauspielerischen Leistung und Flexibilität der Darsteller gebannt die Aufführung. Denn auf der ausgestatteten Bühne ging es durchaus hoch her: Da waren Duellszenen der Mitglieder der beiden Familien, musikalische Einlagen, da spielten der Narr und die Amme ihre Rolle mit Witz und Situationskomik aus – ganz so, wie es zu Shakespeares Zeit üblich war: denn das Theater seiner Zeit brachte sowohl Poesie und Emotionen für die gehobene Schicht als auch derbe und skurrile Szenen für die sogenannten ‚Groundlings‘, die einfachen Leute, die dem Geschehen auf der Bühne sehr unmittelbar folgten. So war es auch nicht ungewöhnlich, dass einer der Schauspieler, der den Mercutio spielte, durch die Ränge „turnte“ und den Schülern und Schülerinnen recht nahe kam … Insgesamt war es ein spannender und kurzweiliger Theaterabend, der allen wohl noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Text und Fotos: Sigrid Schilling

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