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Französisch ist mehr…

… als nur theoretisches Wissen über Vokabeln und Grammatik. Deshalb haben sich die 9a und die 6a aus Gaibach im Mai am praktisch-kulinarischen Lehrplan des Faches orientiert. 

Die 6a zauberte in der Woche vor den Ferien wunderbare Crêpes in kleinem, wie auch großem Format. Bei letzterem waren die Schüler in der gestaltlichen Ausführung recht kreativ, aber dies war geschmacklich ja erstmal kein Nachteil.

Wie immer waren die ‚Crêpes au Nutella‘ der Dauerbrenner, aber auch ’sucre et cannelle‘ wurden gern genommen. Natürlich wurden im gleichen Atemzug auch die französischen Begriffe wie ‚farine‘ , ‚œufs‘ und ‚lait‘ eingeführt, schon mal ein kleiner Vorgriff auf die 7. Klasse.

 

 

Für die 9a konnte es aufgrund ihres fortgeschrittenen Französisch Wortschatzes (‚une banane c’est eine Banane en allemand‘ ) schon etwas anspruchsvoller sein. Hier entschied man sich nicht mehr für triviale Crêpes, sondern kochte das Rezept zur 5. Lektion (‚Voyage dans les îles‘ ) des Neuntklassbuches nach: ‚Beignets de bananes de Martinique.‘

Unsere Bananen kamen dabei wahrscheinlich nicht von der karibischen Insel Martinique, übrigens ein Mitglied der sogenannten DROM (départements et régions d’outre-mer), die fest zu Frankreich gehören und einen besonderen Status genießen. Trotzdem hatten alle Schüler sehr viel Spaß die, im Grunde fritierten Bananen im Teigmantel, gemeinsam herzustellen und später auch zu verspeisen. Geholfen haben ihnen dabei übrigens auch die 5 SchülerInnen der 7b, die nicht, wie ihre restlichen Klassenkameraden, auf einer Exkursion in Weißenburg waren.

Unsere Bananen konnten am Ende zwar keine Ähnlichkeit mit denen im Buch aufweisen, sie schmeckten aber trotzdem. Und hier gilt doch wie immer: Der Weg ist das Ziel 🙂

Text und Bilder: Stefanie Lange

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