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Geologiekurs besucht das Nördlinger Ries

Gleich in der ersten Schulwoche ließen sich die Schülerinnen und Schüler des Geologiekurses der 12. Jahrgangsstufe nicht vom unheilvollen Datum Freitag, dem 13., abschrecken und machten sich auf den Weg nach Nördlingen.

Ein Ort mit dramatischer Geschichte, denn vor knapp 15 Millionen Jahren entstand das Nördlinger Ries durch den Einschlag eines Meteoriten. Auch heute noch sind die Spuren dieser kosmischen Katastrophe in der Landschaft zu sehen und aus geologischer Sicht hochinteressant, immerhin gilt das Nördlinger Ries als einer der am besten erhaltenen Meteoritenkrater weltweit und ist in Europa in dieser Form einmalig.

Erstes Wissen sammelten die Schüler am Vormittag im RiesKraterMuseum in Nördlingen bei einer Führung. Hier ist u. a. ein Stück Mondgestein der Apollo-Missionen zu besichtigen, eine Leihgabe der NASA, die hier in Schwaben Astronauten für die Mondmission trainierte. Am Nachmittag wurde dann im Gelände auch der Hammer geschwungen. Unter fachkundiger Leitung erkundeten die Schüler unterschiedliche Gesteinsarten in verschiedenen Steinbrüchen und Aufschlüssen der Region und stießen dabei immer wieder auf Zeugen längst vergangener Zeiten im Ries.

Der Kurs Geologie ist eine Alternative zur regulären Geographie in der Q12 des Gymnasiums. In diesem Schuljahr wird er in Gaibach erstmals überhaupt von Lehrer Thomas Morche angeboten, der sich freut, damit das Angebot des Gymnasiums zu erweitern. Die rege Teilnahme von insgesamt 22 Kollegiaten zeigt das große Interesse an den vielfältigen Prozessen in der Erdgeschichte.

Bilder und Text: Thomas Morche

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