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Gerolzhöfer Gymnasiasten eine Woche in Elek

Einmal ins „paradiesische“ Ungarn und zurück – das durften 25 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Gerolzhofen gemeinsam mit den sie begleitenden Lehrkräften Thomas Morche und Corinna Roß erleben.

Nach einem gebührenden Empfang mit reichlich Essen und Trinken sowie einer Ansprache des dortigen Bürgermeisters im Rathaus bezogen die Schüler bei den Gastfamilien ihre durchwegs schönen und einladenden Quartiere.

In den nächsten Tagen boten die ungarischen Gastgeber den Deutschen ein vielfältiges, interessantes und unvergessliches Programm: Dazu gehörten ein Besuch der Universitätsstadt Szeged sowie des Ópusztaszer Parks mit seinem Freilandmuseum zur dortigen bäuerlichen Kultur aus dem 18.Jahrhundert ebenso wie eine Kutschfahrt durch die frühlingshafte pusztaähnliche Landschaft um Gyula. Die für Ungarn typischen prächtigen Pferde durften die Jugendlichen auf dem edlen Demkó-Gehöft bestaunen und sogar reiten.

Daneben konnten sich die deutschen Schüler beim Bogenschießen sowie bei einem Ausflug nach Szarvas mit Mini-Ungarn und Schiffahrt vergnügen. Weiterhin wurde den Gästen die Besichtigung von Schloss und Burg in Gyula sowie eine beeindruckende und amüsante Stadtrundfahrt mit dem dortigen DOTTO-Zug ermöglicht.

Einen Nachmittag waren die Gerolzhöfer Schüler im Leimenhaus des Vereins der Deutschen Minderheit in Elek eingeladen. Das sind die Nachkommen jener Menschen, die vor knapp 300 Jahren aus Gerolzhofen auswanderten, um in Ungarn Ackerland zu bewirtschaften, und zu den Gründern Eleks gehörten. Diese pflegen erstaunlicherweise bis heute die deutsche Sprache und Kultur.

Echte Folklore boten die Gastgeber den Deutschen am bunten Abschlussabend mit ungarischen Volkstänzen in landestypischer Tracht, Gesang und Musik.

Wenn am Anfang des Artikels vom „Paradies“ die Rede war, so war das nicht übertrieben. Haben Schüler und Lehrer doch eine Woche mit einem nicht nur einmaligen Programm, sondern auch mit überwältigender und herzlicher Gastfreundschaft erlebt. Wen wundert es da noch, dass einige in Elek bleiben wollten?

Deshalb freuen sich die deutschen Schüler jetzt schon darauf, beim nächsten Austausch in zwei Jahren viele Ungarn aus Elek in Gerolzhofen wiederzusehen, um diesen etwas vom dem zurückzugeben, was ihnen dort geschenkt wurde.

Text und Bilder: Corinna Roß

 

 

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