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MfM: Nachhaltigkeit und Globalität

Die Stiftung „Menschen für Menschen“ ist bekannt für ihren nachhaltigen Einsatz zur Verbesserung der Lebensbedingungen in Äthiopien. Wie die Arbeit funktioniert, wurde den Schülerinnen und Schülern der Q11 von Reinhold Scheiner, der den Arbeitskreis der Organisation in Würzburg leitet, deutlich gemacht.

Die Organisation lebt von der Selbsthilfe, weil sämtliche Arbeiten in Äthiopien von Einheimischen durchgeführt werden. Selbst die Anleitung dazu erfolgt durch Landsleute. „Menschen für Menschen“ betreut lediglich die Projekte.

Am Beispiel der Aufforstung zeigte Reinhold Scheiner in seinem Vortrag eindrucksvoll, wie vollkommen verkarstete Landschaften binnen elf Jahren zu blühenden Regionen verwandelt werden können, sodass sogar versiegte Wasserquellen wieder sprudeln.

Jeder, also auch die Schüler, kann dafür seinen Beitrag leisten, um zum Beispiel die Aufforstung finanziell zu unterstützen. Gebannt folgten die Schüler verschiedenen Zahlenspielen des Vortragenden, denn ohne solche Arbeiten wären ganze Landschaften versiegt und tot. „Die Menschen“, so Herr Scheiner, „verbrauchen mehr Ressourcen als vorhanden sind“ – genauer 1,6mal soviel. Da es aber nur eine Erde gibt und Alternativen im Weltraum aus verschiedenen Gründen nicht zur Verfügung stehen, ist diese Arbeit um so wichtiger, um auch in Zukunft noch auf der Erde leben zu können.

Nur wenn alle zusammen helfen, kann es gelingen.

Als Folge des Vortrags spendeten die Schülerinnen und Schüler fleißig, weil sie die Wichtigkeit dieser Aufgabe erkannten.

Text und Fotos: Marco König

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