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P-Seminar Paris

 

13 Schülerinnen und Schüler der Q12 des FLSH machten sich heute morgen mit ihren begleitenden Lehrkräften Frau Neff und Frau Lange auf in die schönste Stadt der Welt: Paris.

 

Samstag

 

Nun ist leider auch schon der letzte Tag unserer Reise nach Paris angebrochen. :/

Nachdem wir am Morgen all unsere Koffer gepackt hatten, gingen wir um zehn Uhr gemeinsam zum Château de Vincennes, um dort noch einmal die interessante Architektur einer richtigen mittelalterlichen Burg in Paris erleben zu können. Daraufhin sind wir noch in einen nahegelegenen Park, den Jardin Botanique, gelaufen und haben die letzten Sonnenstrahlen in Paris genossen! Gegen 14:00 Uhr ging es dann für uns alle zum Bahnhof Gare de l’Est, von dem wir uns gerade auf der 5-stündigen Rückfahrt nach Würzburg befinden, wo wir (fingers crossed) um 21:00 Uhr ankommen werden.

Abschließend können wir alle sagen, dass wir tolle Eindrücke in der wunderschönen Stadt der Liebe sammeln konnten. Wir hatten, gemeinsam als Seminar, eine schöne Zeit und sind froh, dass wir diese Reise angetreten haben. Auch unsere Kalkulationen zum Budget sind voll aufgegangen und wir werden sogar noch Geld zurück erhalten, mit dem wir uns ggf. ein Fotoalbum der Fahrt fur jeden Teilnehmer erstellen können oder das wir für den Abiball nutzen.

Somit hat sich die Arbeit des vergangenen Schuljahres voll ausgezahlt 😊

 

Katharina & Larissa

 

 

 

 

 

Freitag

 

Unser vorletzter Tag in Paris sollte mit einer Besichtigung des Eiffelturms, diesmal bei Tag, beginnen. Dem frühen Aufbruch sei Dank, so  konnten wir ohne Wartezeit damit beginnen, die scheinbar nie endende Anzahl an Treppenstufen zu erklimmen. Nach kurzer Verschnaufpause auf dem ersten erreichten wir das zweite Stockwerk, von welchem aus ausgiebig die Stadt betrachtet werden konnte. Spätestens jetzt war klar: Paris ist die schönste Stadt der Welt!

Unser nächstes Ziel sollte der Jardin de Luxembourg sein, welcher durch seine vor allem von Studenten und Schülern geprägte besonders aufgeweckte Atmosphäre beeindrucken konnte. Von hier aus war es auch nur ein Katzensprung bis zum Panthéon, einem prächtigen Palastbau, in welchem Frankreichs größte Berühmtheiten, wie Marie Curie oder Voltaire, ruhen. Den ein oder anderen Geocache später standen wir in Mitten der Arène de Lutèce, der Ruine einer alten Arena. entstanden zur Zeit der Römer, als Paris noch Lutetia hieß. Heute dient sie als Parkanlage und wird von Schülern u.a. als Pausenhof genutzt.

Zwar war die Aussicht am Morgen auf der Aussichtsplattform des berühmtesten Wahrzeichens von Frankreich schon beeindruckend, aber nichtsdestotrotz ließen wir es uns nicht nehmen, die neun Stockwerke des institut du monde arabe mit dem „ascenseur“ (Aufzug) zu bewältigen. Der Lohn dafür war ein grandioser Blick auf die Rückseite der berühmten Kathedrale Notre Dame. Von da aus trennten sich die Wege für die Teilnehmer des P-Seminars. Der Großteil stieg in die Metrolinie 1 zum Hotel, um sich vor dem Abendprogramm noch ein wenig ausruhen zu können. Einzelne Kleingruppen machten sich indes auf die Jagd nach einem Foto von dem wahrscheinlich berühmtesten Gemälde der Welt. Natürlich ist hier die Rede von der Mona Lisa. Das in der Landessprache „la Joconde“ betitelte Werk wurde auf einem Wegweiser netterweise aus dem französischen mit „Monna Lisa“ übersetzt. Neben den anderen Klassikern wie der Nike oder der Venus von Milo erkannte man auch so manche Details aus dem Kunstunterricht, wie zum Beispiel die unterschiedlichen Arten von Säulen, wieder.

Bis etwa 18:00 hatten alle Schüler den Weg zurück ins Hotel gefunden. Eine halbe Stunde später trafen wir uns gebürstet und gestriegelt im Foyer zum Aufbruch. Das Ziel: Eine Comedy Show (OH MY GOD SHE’S PARISIEN) in einem kleinen Theater nahe der Métrostation République. Entgegen der französischen Kultur war diese auf Englisch, was den Abend zu einem vollen Erfolg für alle machte. Mit Witz und einem charmanten Akzent erreichte Julie Collas jeden ihrer Zuschauer. Mit ihrer Art und Weise, die Pariser auf die Schippe zu nehmen, vollendete sie einen schönen Tag und einen schönen letzten Abend.

Julius & Jacqueline

 

 

 

 

Donnerstag

 

An Ausschlafen war heute nicht zu denken, denn wir mussten schon um 7.30 Uhr an der Metro sein, um von dort aus zum Bahnhof St. Lazare zu fahren. Von dort aus ging es dann mit dem Zug weiter nach Giverny. Hier erwartete uns eine kleine Eisenbahn, die uns zum Haus und Garten des berühmten Malers Monet brachte. Dieser war auch zu früher Stunde ziemlich gut besucht. In Giverny verbrachten wir einige schöne Stunden, in denen wir uns auch selbst künstlerisch betätigten. Mit mitgebrachten Aquarellutensilien versuchten uns darin nach Art des Claude Monet zu malen. Dabei entstanden einige schöne Kunstwerke, auf die wir alle stolz waren. Unser Versuch sie direkt zu verkaufen scheiterte jedoch.

Nach unserer Rückkehr nach Paris gingen wir über die Île de la Cité vorbei an der Saint-Chapelle zum Centre Pompidou mit dem berühmten Strawinski-Brunnen. Dort kann man die Kunstwerke von Nicki de Saint Phalle und ihrem Ehemann bewundern. Nach einem sehr künstlerischen Tag konnten wir uns frei entfalten und Paris einmal auf eigene Faust erkunden. Dabei haben viele von uns Street Art entdeckt, welche wir für unsere Wochenaufgabe natürlich eifrig fotografierten. Manche ruhten sich aber auch nur an der Seine im Sonnenschein aus.

Alles in allem war es ein sehr gelungener Tag, an dem wir alle sehr viel Spaß hatten !

 

Jana, Lena & Rosa

 

 

 

 

 

Mittwoch

 

 Der Tag begann um 09:00 Uhr mit kühlem, jedoch sonnigem Parisflavour. Frisch gestärkt nach dem üblichen französischen Früstück – Baguette und pain au chocolat – ging es auf eine 20 Kilometer lange Radtour durch Paris und seine Randbezirke. Zunächst holten wir unsere Räder nebst Helmen und Körben in der Nähe des Centre Pompidou ab und fuhren über den Louvre an die Seine. Vorbei am Eiffelturm und den quais der Seine kamen wir dann an unserem ersten Stop, dem Bois de Boulogne an. Dort besichtigten wir auch die Fondation de Louis Vuitton, über dessen Architekten (Frank Gehry) uns Frau Neff umfangreich informieren konnte. Danach ging quer durch die Stadt zum Canal St._Martin, wo wir ein opulentes Picknick mit Obst, Käse, Trauben, Salami, Oliven etc. genossen. Zum Abschluss verbrachten wir dann zwei Stunden in einem der schönsten Parks der Stadt, dem Parc des Buttes Chaumont. Dort konnte wir außerdem etwas abseits der Gleise versteckte Street Art bewundern.

Nachdem wir die Radtour um 17:30 Uhr beendet hatten, durften wir unsere 3,5-stündige Freizeit dafür nutzen, um im Forum des Halles einkaufen zu gehen, etwas zu essen oder uns die Stadt weiter anzuschauen. Um 21:45 Uhr trafen wir uns letztendlich alle am leuchtenden Eiffelturm, um diesen bei Dunkelheit zu bewundern, was uns alle sehr faszinierte. Zur vollen Stunde glitzerte das Wahrzeichen von Paris dann sogar auch noch. Dies war der schöne Abschluss eines vielseitigen Tages.

 

Luna & Dominik

 

 

 

 

 

 

 

Dienstag

 

Der Großteil der Gruppe hat den sonnigen Dienstagmorgen mit einem typisch französischen Frühstück begonnen:           Baguette-to-go und Pain au Chocolat von einer Boulangerie um die Ecke des Hotels. Um 09:30 Uhr machten wir uns mit der Linie 9 auf den Weg zur prachtvollen Opéra Garnier, welche wir von innen erkunden durften. Ein wirklich imposantes Bauwerk. Als nächstes machten wir einen kleinen Abstecher in die Galeries Lafayettes mit der reich verzierten Kuppel. Im obersten Stockwerk schossen wir außerdem zahlreiche Fotos von der Aussichtsterrasse, Eiffelturm inklusive. Bei einem darauffolgenden Spaziergang auf den Champs-Elysées konnten wir beeindruckende Bauwerke sehen; den Arc de Triomphe, den Place de la ConcordeGrand- sowie Petit Palais und den Louvre.

Gestärkt durch ein gemeinsames MCDonalds-Essen verbrachten wir die restliche Zeit in Kleingruppen. Zum Abendessen trafen wir uns an der Kirche Notre Dame wieder, um anschließend ein griechisches Restaurant zu besuchen. Nach anstrengenden 15 Kilometern zu Fuß können wir jedoch sagen, dass wir an unserem 2. Tag in Paris jede Menge Eindrücke gewonnen haben.

 

Lea & Judith

 

 

 

 

Montag

 

Wir melden uns live von der Fahrt. Trotz schwerer Unwetterschäden im Raum Würzburg konnten wir heute Morgen pünktlich um 08:24 Uhr am Hauptbahnhof Würzburg starten und kamen auch alle pünktlich in Paris am Gare de l’Est um 14:05 Uhr an. Zwischendurch wurden wir durch die Bahn von einem unserer Schüler nebst einer kompletten Mädchenschulklasse getrennt. Die Bahn sah aber freundlicherweise ihren Fehler ein und so konnten wir nach einem außerplanmäßigem Halt in Baden-Baden alle wieder gemeinsam den Weg fortsetzen.

Nach dem Bezug der Zimmer im Ibis Hotel an der Porte de Vincennes ging es für die Gruppe dann zur einer Bootsfahrt auf der Seine mit den berühmten Bateaux-Mouches, bei der wir alle Sehenswürdigkeiten rund um die Seine gesehen haben. Den Abend verbrachten wir bei einem stimmungsvollen Abendessen in Montmartre, wo wir auch einige Street Art bewundern konnten.

 

Bennie & Felix

 

 

 

 

 

 

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