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Wenn der Schein trügt

Bargeld ist ein unverzichtbarer Bestandteil unseres täglichen Lebens. Aber wissen Sie immer genau, ob Sie gerade mit einem echten Schein bezahlen? Um auch für den Unterricht wertvolle Tipps im Hinblick auf den sicheren Umgang mit Euro-Scheinen zu erhalten, besuchten die Kollegen der Fachschaft Wirtschaft und Recht obigen Vortrag der Veranstaltungsreihe „Forum Bundesbank“ im Schönbornsaal der Residenzgaststätten Würzburg.
Sven Bertelmann, Leiter des „Analysezentrums der Deutschen Bundesbank für Falschgeld und beschädigtes Bargeld“ gab einen anschaulichen Einblick in die Arbeit der Fälscher und erläuterte umfassend die Sicherheitsmerkmale v. a. neuer Gelscheine. Die Sicherheit, so der Referent, beginnt bereits bei dem verwendeten Spezialpapier. Die Baumwollfasern, aus denen es hergestellt wird, verleihen den Banknoten eine charakteristische Struktur. Das Papier enthält fluoreszierende Fasern. Die ohne Hilfsmittel zu erkennenden Sicherheitskriterien sind entweder fühlbar oder in der Durchsicht bzw. beim Kippen sichtbar, so dass die in Supermärkten verwendeten Lesestifte nicht notwendig sind. Zusätzlich sind die Euro-Banknoten mit maschinenlesbaren Merkmalen ausgestattet, damit Automaten deren Echtheit verlässlich feststellen können. So erschweren insbesondere technische Möglichkeiten, an denen die Bundesbank ständig arbeitet, die Arbeit der Fälscher.
Entgegen z. T. landläufiger Meinung herrscht in Deutschland eine geringe Falschgeldkriminalität. Insgesamt wurden 2018 bundesweit lediglich 58.020 falsche Banknoten sichergestellt, auf 10.000 Einwohner sind dies nur sieben Scheine.

Hier trügt der Schein nicht: unnachahmbar und absolut authentisch – die Mitglieder der Fachschaft Wirtschaft und Recht

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