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„Wer hat an der Uhr gedreht…?“

Rückblickend gesehen ist es unglaublich, wie schnell eineinhalb Jahre vergehen können. Schon ein volles Jahr hier am FLSH war mir viel zu kurz. Gut also, dass das mit der Verlängerung auf ein weiteres Halbjahr geklappt hat. Was hätte ich sonst alles verpasst… Aber nun ist es tatsächlich soweit: Mein Bundesfreiwilligendienst geht diesen Februar zu Ende.

Also heißt es jetzt wohl vorerst Abschied nehmen. Und bedenkt man, wen und was ich in dieser Zeit alles ins Herz schließen konnte, wird das ein verdammt langer Abschied.

Schloss und Schule sind mir in den vergangenen Monaten ein Zuhause geworden. Ich habe hier neue Freundschaften geschlossen und den Begriff Schulfamilie nehme ich mehr als ernst. Ich hoffe, dass ich den einen oder anderen unterstützen konnte, ob jetzt im Unterricht, in der Studierzeit, bei Arbeiten in der Verwaltung oder eben einfach im persönlichen Gespräch.

Unterstützt wurde ich hier nämlich auch mehr als genug. Also danke für die Lehren und Lebenserfahrungen, die „Arschtritte“ in die richtige Richtung und die Herzenswärme, mit der ich hier aufgenommen wurde! Ich habe während meines Bundesfreiwilligendienstes eine Menge dazugelernt und bin an Herausforderungen gewachsen, an denen ich ohne eure Hilfe wahrscheinlich gescheitert wäre. Ich will es vielleicht nicht immer wahrhaben, aber jetzt bin ich bereit für den nächsten Schritt. Dank der beruflichen Orientierung hier im Hause weiß ich nun auch endlich, was ich später mal werden möchte: Kunstlehrer. (Also egal, wie oft ich über Schüler und Menschen im Allgemeinen gemeckert habe, ganz so schlimm seid ihr dann irgendwie doch nicht…)

Die kommenden Monate werde ich also alles daran setzen, mich im Rahmen des Bewerbungsverfahrens künstlerisch auszutoben, um dann zum Wintersemester ein Kunststudium zu beginnen. Wo ich in der Zwischenzeit lande, ist mir leider auch noch unklar. Noch besteht ja die Hoffnung, dass ich im Schloss noch etwas jobben darf und damit den endgültigen Abschied weiter nach hinten verschiebe. Vielleicht klappt das ja…

Aber ob ich jetzt noch weiter hier arbeite oder nicht, komplett aus der Welt/Gaibach werde ich natürlich so oder so nicht sein. Ich komme euch besuchen, versprochen! Und möglicherweise führen mich meine Wege ja irgendwann mal als ausgebildete Lehrkraft zurück in dieses Schulhaus…

FLSH, danke für alles und halt die Ohren steif! Und vergiss nicht, man sieht sich immer zweimal im Leben. Oder wie Paulchen Panther schon zu sagen pflegte:

…ich komme wieder, keine Frage!“

eure „Bufdine“ Mona Rückel

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