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Die Weihnachtstraditionen der verschiedenen Kontinente

Um in Weihnachtsstimmung zu kommen und gleichzeitig etwas zu lernen, präsentierten sich die Schüler*innen des Geographiekurses (Q11) von Frau Machon am 22. Dezember gegenseitig unterschiedliche Weihnachtstraditionen. In Gruppen erarbeiteten alle wie die Festtage auf den jeweiligen Kontinenten verbracht werden. Anschließend wurden die Ergebnisse präsentiert und teilweise noch durch mitgebrachte Leckereien untermalt.

Die Schülerinnen Hannah, Anna und Annika stellten der Klasse das Weihnachtsfest in Südamerika vor. Da der Kontinent sich auf der Südhalbkugel befindet, herrschen dort um die Feiertage immer sehr hohe Temperaturen vor. Deshalb wird einerseits häufig draußen gefeiert, andererseits verzichten viele Haushalte auf einen Christbaum. Eine umso wichtigere Rolle spielt daher die Krippe. Dies hängt auch damit zusammen, dass der Kontinent allgemein sehr katholisch geprägt ist. Ansonsten lässt sich festhalten, dass es in vielen südamerikanischen Ländern üblich ist, um Mitternacht ein Feuerwerk zu zünden, ähnlich wie bei uns an Silvester.

Als nächstes wurden von Selina, Leni und Andreas die nordamerikanischen Traditionen präsentiert. Hier sorgt besonders Deko für die Weihnachtsstimmung: viele Lichterketten und ein reichlich geschmückter Christbaum sind ein Muss. Die Geschenke werden in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember von Santa Clause gebracht, wofür sich die Kinder bei ihm mit Milch und Keksen (Cookies, Lebkuchen, etc.) bedanken.

Dank Andreas Mutter konnten wir die berühmten Lebkuchenmännchen selbst einmal probieren.

Im Anschluss gingen die Schüler Hannes, Bastian und Julius genauer auf Traditionen in Europa ein. Hier wurde vor allem verdeutlicht, wie unterschiedlich diese in den einzelnen Ländern sind. Beispielsweise werden die Geschenke in Großbritannien am Morgen des 25. Dezembers verteilt, während dies in Griechenland erst wesentlich später, am 1. Januar, passiert. Außerdem werden die Geschenke in Italien nicht etwa vom Weihnachtsmann oder vom Christkind gebracht, hier ist eine Hexe dafür zuständig.

Elena und Felizia stellten der Klasse die Feierlichkeiten in Asien vor. Da der Kontinent eher vom Buddismus geprägt ist, wird nicht direkt die Geburt Jesus gefeiert, die Weihnachtsgeschichte ist kaum bekannt. Hier ist Weihnachten das Fest der Liebe und somit eher mit unserem Valentinstag vergleichbar. Deshalb läuft der Tag weniger traditionell ab, einige gehen in Kaufhäuser oder feiern abends in Clubs.

In Indien speziell wird Weihnachten als „der große Tag“ bezeichnet. Als Deko dient kein Christbaum, sondern eine Palme, ein Bananen- oder Mangobaum.

Zuletzt bekamen wir durch Lisa, Anne und Mia noch einen Einblick in die Traditionen von Australien. Auch dort freut man sich über „weiße Weihnachten“, allerdings handelt es sich nicht wie bei uns um Schnee, sondern man spricht von den weißen Sandstränden. Da es in Australien zur Weihnachtszeit sehr warm ist, wird auch hier nicht mit einem Nadelbaum dekoriert. Als Ersatz dient bei vielen Familien ein aufblasbarer Baum. Um dennoch eine gemütliche Stimmung und ein Gefühl von Gemeinschaft zu erzeugen, werden oft deutsche Lieder bei Kerzenschein gesungen.

So konnten wir also eine gemütliche, und trotzdem informative Weihnachtsstunde zusammen genießen.

Text und Bilder: Schüler*innen der Q11 (Geographiekurs Machon)

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