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Ein Blick in unendliche Weiten – Astrophysikkurs trifft sich zur Beobachtung der Sterne

In der Theorie wussten die Schülerinnen und Schüler des Astrophysikkurses Gaibach bereits, was man durch Beobachtung des Himmels über nahe und ferne Sterne, Galaxien und andere Himmelskörper herausfinden kann.

Doch der Praxistest stand noch aus, denn der viel zu milde und verregnete Winter bot nur sehr wenige klare Nächte, in denen sich eine Sternbeobachtung auch gelohnt hätte. Kurz vor Schließung der Schulen aufgrund des Corona-Virus ergab sich dann eine letzte Gelegenheit, die Lehrer Thomas Morche ergriff und seinen Kurs zu einem Blick in ferne Welten einlud. Durchgeführt wurde der Abend von Florian Köhler von der Sternwarte Schweinfurt, der sein mobiles Teleskop gekonnt bediente und den Schülern mit Erklärungen und faszinierenden Himmelsausschnitten die Astronomie näher brachte. Das erste Interesse galt dem hellsten Objekt an diesem Abend, der Venus, die schon in der Dämmerung deutlich zu sehen war. Als innerer Planet (zwischen Erde und Sonne gelegen) zeigt sie Phasen wie der Mond, da sie nur von einer Seite von der Sonne beschienen wird. Auch Sternhaufen, rote Riesen, planetarische Nebel und natürlich Sternbilder waren Themen des Abends, bei denen die Gruppe einen guten Überblick über die Objekte des Nachthimmels bekam. Die Astrophysik ist eine Lehrplanalternative in der Q12 zur regulären Physik und wird seit vielen Jahren am Gymnasium Gaibach angeboten. An der regen Teilnahme der Kollegiaten wird jedes Jahr aufs Neue die Faszination der unendlichen Weiten des Universums deutlich.

Text und Bild: Thomas Morche

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