«

»

Beitrag drucken

Es lebe die Biene!

Hallo, liebe Leserinnen und Leser! Unsere Klasse, die 7d des Gymnasiums Gerolzhofen, hat sich mit den Bienen beschäftigt, weil diese kleinen Insekten sehr wichtig für unser Ökosystem sind. Wir haben uns besonders mit hochgiftigen Pestiziden befasst. Unser Ziel ist es, dass wir Euer Wissen darüber etwas auffrischen können, und wir hoffen, dass dieser Artikel Euch zum Nachdenken bewegt.

Was sind Neonicotinoide?

Man bezeichnet als Neonicotinoide eine Gruppe von Wirkstoffen, die hochwirksam gegen Insekten sind. Der Giftstoff wird zum Beispiel gegen Kleinschmetterlinge, Bienen oder Käfer genutzt. In den 90er Jahren kommen die ersten Neonicotinoide auf den Markt. Wegen ihrer hohen Wirksamkeit in der Landwirtschaft sind sie sehr beliebt. Wisst Ihr, dass der Giftstoff nur für die Landwirtschaft und nicht für die Bienen von Vorteil ist? So kommen wir zum nächsten Punkt:

Warum sind Neonicotinoide schlecht für die Bienen?

In den vergangen 30 Jahren sind 75% der Insekten wegen der Pestizide unseres Ökosystems gestorben. Neonicotinoide führen durch Überreizung des Nervensystems zum Tod vieler Insekten, besonders unserer Bienen. Insektizide töten alle Insekten, egal ob Schädling oder Nützling.

Was wird bisher für die Bienen getan?

2013 ist die Verwendung von drei Pestiziden eingeschränkt worden (Clothianidin, Imidcloprid, Thiaimethoxam), dagegen wird 2018 das offizielle Verbot von der Aurelia Stiftung ausgesprochen. Das Gericht bestätigt ausdrücklich, dass Bienen- und Umweltschutz Vorrang vor wirtschaftlichen Interessen hat. Denn der Einsatz von Pflanzenschutzmittel soll nicht der Standard sein. Es soll grundlegend etwas am Bienenschutz verbessert werden.

Warum sollten wir die Bienen schützen?

Insekten, vor allem Bienen, sind für unser Ökosystem unverzichtbar! Unsere Regale bleiben ohne Bienen in Zukunft leer. Denn wir brauchen sie hauptsächlich zum Bestäuben vieler Früchte und natürlich auch für den Honig.

Maren, Tessa, Rusel, Farah, Zoe, Johanna

Propolis

Ihr habt doch bestimmt schon einmal alle von Propolis gehört: egal ob beim Arzt, der es euch gegen eine Entzündung verschreibt, es wirkt nämlich entzündungshemmend durch Aminosäuren, Vitamine, Enzyme und vieles mehr, oder durch ein Sachbuch über Bienen. Sie bekommen diesen Rohstoff aus dem Harz von Birken, Buchen, Erlen, Pappeln, Rosskastanien, Ulmen und Nadelbäumen und benutzen es als natürlichen Wächter für ihren Bienenstock. Das Wort kommt nämlich aus dem Altgriechischen und heißt wörtlich „vor der Stadt“. Die Propolis wehrt die Feinde wie folgt ab: Die Bienen verengen das Einflugloch so mit Propolis, dass nur noch sie hindurchpassen und alle größeren Feinde und vielleicht sogar Krankheitserreger daran klebenbleiben.

Übrigens: Im alten Ägypten wurde Propolis wegen ihrer Wirkung dazu verwendet, um Mumien einzubalsamieren.

Noah, Benjamin, Kilian

 

Arbeit und Leben der Bienen

Durch Überlieferungen aus der Antike wissen wir, dass selbst die uns bekannten Bienenarten ein Lebens- und Arbeitssystem haben. Jede einzelne Biene übernimmt für ihr eigenes Bienenvolk eine bestimmte Verantwortung bzw. eine Aufgab, z.B. ein Teil des Stocks übernimmt die Versorgung der Jungtiere, andere Bienen übernehmen die Verteidigung und den Schutz des Bienenstockes. Dabei sind diese nicht die einzigen Aufgaben, die die Biene für ihr Volk in Anspruch nehmen, um dieses auch im Winter versorgen zu können. Der restliche Staat kümmert sich um die Beschaffung des Nektars. Ein Teil des frisch gesammelten Nektars wird zu Honig verarbeitet, und der andere wird als Wintervorrat angelegt, da in dieser kalten Jahreszeit keine Möglichkeit besteht, Nektar zu sammeln. Dieses Arbeitssystem erweist sich als ausgesprochen effizient.

Lisa, Paula, Nele, Verena

Bienen in der WILDNIS

Aus dem Abenteuerbuch ,,Das Dschungelbuch“ erfahren wir, wie Bienen in der Natur leben. Dort hausen sie in ihren Stöcken, die sich z.B. in Schluchten, aber auch in hohlen Baumstämmen befinden können. Ihre riesigen Behausungen sind meistens in einer bestimmten Ordnung aufgebaut. Unter diesem geregelten Aufbau versteht man normalerweise, dass mehrere Waben in Reihe angeordnet und, wenn es nötig ist, diese Abfolge auch übereinander aufgebaut werden. In der Regel behalten die Bienen ihren Stock mehrere Jahre lang, was dazu führt, dass alle unerwünschten Besucher zum Schutz des Volkes getötet werden. Dies kann verschiedene Arten betreffen, da viele Tiere den Honig haben möchten, den die Bienen produzieren. Oft legen sie neben ihrem ursprünglichen Stock noch weitere Waben für das wachsende Volk an, das dann auch ihre Behausung verteidigt.

Franziska, Marie

 

Danke, dass Sie diesen Artikel gelesen und Ihr Interesse gezeigt haben.

Wir hoffen, dass dieser Artikel zum Thema Bienen etwas in der Welt bewegt, da uns dieses Thema wegen unserer Zukunft sehr am Herzen liegt. Vielleicht denkt Ihr auch darüber nach, selbst etwas zum Bienenschutz beizutragen, wie zum Beispiel das Säen eines Blühstreifens.

Wir hoffen ebenfalls, Ihr achtet in Zukunft mehr auf Insekten besonders Bienen, und wir wünschen Ihnen eine schöne Weihnachtszeit!

Ihre Klasse 7d

 

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.flsh.de/es-lebe-die-biene/