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Feldspat, Quarz und Glimmer, die vergess ich nimmer – Gesteinsbestimmung des Geologiekurses

Zwei Exkursionen sind der Pandemie zum Opfer gefallen. Zwei Gelegenheiten, das im Klassenzimmer Gelernte in der Praxis zu sehen und anzuwenden. Doch dann holte der Geologiekurs unter der Leitung von Thomas Morche Anfang Mai nach, was im laufenden Schuljahr ständig verschoben wurde.

Die Grundfrage eines Geologen in der Feldforschung ist immer, welches Gestein er vor sich liegen hat. Manche Gesteinsarten machen es einem leicht, bei anderen überlegen selbst Fachleute länger, um was genau es sich handeln könnte. Verschiedenste Indizien geben Anhaltspunkte, in welche Richtung es geht. Die Farbe ist ein sehr unsicheres Bestimmungsmerkmal, Dichte und Härte geben schon genauere Informationen, ob Karbonat enthalten ist, kann man mit verdünnter Salzsäure herausfinden, Fossilien sind ein Merkmal eines sedimentären Gesteins, ebenso wie eine sichtbare Vorzugsrichtung. Die Kristallgröße sagt eine Menge über den Entstehungsort eines Steines und auch der Geschmackstest darf nicht fehlen, denn er entlarvt Salz. Diese und viele weitere Methoden wurden angewandt und damit eine Vielzahl an Informationen über die Steine der Schüler*innen eruiert. So wurde beispielsweise auch der Granit gefunden, dessen Bestandteile bereits in der Überschrift aufgeführt sind. Mit diesem Praxistag endeten zwei Jahre Geologie-Unterricht in der Oberstufe und die angehenden Abiturient*innen starteten damit endgültig in die Abiturvorbereitungen. Viel Erfolg dabei!

Text und Bilder: Thomas Morche

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