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Mit Worten verzaubert

Am Freitag, dem 12. November, hielt Franz Hohler im Konstitutionssaal am FLSH Schloss Gaibach gleich zwei Lesungen hintereinander ab. Die besondere Ehre, dass der diesjährige Preisträger des großen Preises der Deutschen Akademie für Kinder und Jugendliteratur zu Besuch war, wussten alle anwesenden Kinder schon nach wenigen Reimen zu schätzen.

Mit einer Leichtfüßigkeit schaffte es das Multitalent Franz Hohler im Nu, die Aufmerksamkeit der Fünft- und Sechstklässler des Gymnasiums und der Realschule in seinen Bann zu ziehen. Die Begeisterung für die mal lustigen und unsinnigen, mal ernsthaften und intellektuell anspruchsvollen Verse schwappte über und so vervollständigten die Schüler*innen die Reime im Chor und wurden so selbst Teil der Lesung. „s Lied vom Chäs“ machte darüber hinaus neugierig auf den Schweizer Dialekt, der ein weiteres Mal an diesem Morgen ein Lachen in das Gesicht der Kinder zauberte. Die scheinbar magische Verbindung, die Herr Hohler zu den Schüler*innen aufbauen konnten, schuf schnell Vertrauen, sodass die Kinder mit Eifer viele Fragen an den Autoren stellten, die er mit einer Engelsgeduld und stets sehr respektvoll beantwortete.

Viele Bilder entstanden sichtbar in den Köpfen der Kinder und auch das Rhythmusgefühl kam nicht zu kurz. Die Ballade „Der Weltuntergang“, die durch Klopfzeichen vom Autor begleitet wurde, regte dazu an, dass die Klassen lächelnd mitwippten. An diesem Vormittag wurde so durch die Kooperation mit der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur wieder einmal ein großer Beitrag zur Leseförderung und Begeisterung für Sprachspiele und Verse bei der Schülerschaft am FLSH Schloss Gaibach geweckt.

Ein Aufruf zum Reimwettbewerb im Anschluss an die Lesung:

Vielleicht hat Herr Hohler mit seinen lustigen Reimen und Geschichten,

euch selbst motiviert, ein wenig zu dichten,

Vielleicht wollt ihr auch, dass er eure Werke sieht und lacht,

ja laut staunt, wie toll ihr das alle schon macht.

 

Dann schnappt euch schnell Stift und Papier,

schafft in eurer Phantasie ein Land,

lasst mir – Frau Kaiser – eure Texte einfach hier,

ich sage euch dann, wie Herr Hohler sie fand.

 

Dem schönsten Text gebührt dann auch ein kleiner Preis,

was es ist, verrate ich erst, wenn ich es selber weiß.

Wenn ihr also Lust habt, an diesem kleinen Reimwettbewerb teilzunehmen, gebt eure Verse – gerne auch mit einer passenden Zeichnung – bis zum 3. Dezember bei eurer Deutschlehrerin ab. Sie leitet euer Werk dann an mich weiter. Dass ich und natürlich auch Herr Hohler dann wissen, wer der Dichter ist, schreibt bitte euren Namen auf das Blatt.

Viel Spaß beim Verseschmieden!

Frau Kaiser

Text: Birgit Kaiser/Bilder: Petra Sokol-Pemöller

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