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Schwarzwald statt Olymp – Gaibacher Schüler*innen auf Exkursion

Im Zeitraum vom 18.09 bis 22.09.2021 haben 12 Schülerinnen und Schüler der Oberstufe des FLSH Schloss Gaibach mit ihren Lehrern Helmut Kneißl und Martin Redweik eine Exkursion in den Schwarzwald durchgeführt. Das ursprüngliche Reiseziel, der Olymp in Griechenland, konnte aufgrund der Corona-Pandemie nicht besucht werden.

Am Samstag trafen wir uns früh am Morgen vor dem Gaibacher Schloss, um gemeinsam zum Hauptbahnhof in Würzburg zu fahren. Ziel unserer Zugfahrt war Titisee-Neustadt, eine halbe Stunde von Freiburg entfernt. Aufgrund dessen, dass in Titisee die Hauptbuslinie während unseres gesamten Aufenthalts ersatzlos gestrichen wurde, mussten wir den beschwerlichen Weg zur Jugendherberge Veltishof zu Fuß antreten. Nachdem wir die Zimmer bezogen hatten, besuchten wir den nahegelegenen Titisee, wo Herr Redweik mutig eine Runde im kalten Wasser drehte, während der Rest am Bootssteg entspannte. Wir ließen den Tag gemütlich in einer Bar ausklingen.

Am nächsten Tag wanderten wir zur Ravennaschlucht, wo wir die beeindruckenden Wasserfälle als Fotokulisse nutzen. Um uns vom anstrengenden Fußmarsch zu erholen, besuchten wir am späten Nachmittag das Badeparadies in Titisee.

Am Montag war unser erstes Tagesziel der Schlossberg in Freiburg, von dem wir eine schöne Aussicht über die gesamte Stadt hatten. Bevor die vorab reservierte Stadtführung begann, hatten wir noch etwas Zeit, die Unistadt auf eigene Faust zu erkunden und etwas bummeln zu gehen. Zu unserer Freude war die Stadtführung sehr unterhaltsam und spannend. Ein Grund dafür war, dass sie von einer Schauspielerin geleitet wurde, die die Hexe von Freiburg spielte. Wir durften sie auf ihrem letzten Gang in Freiheit durch Freiburg im Breisgau anno domini 1599 begleiten. Das Abendprogramm bestand aus einer Runde Tischtennis, wobei aus Mangel an Schlägern kurzerhand mit Badelatschen gespielt wurde.

Um die 40 km der beiden Vortage zu kompensieren, handelten wir mit den Lehrern aus, den Feldberg mithilfe von Taxis und Gondeln zu bezwingen. Dort angekommen liefen wir zunächst zum höchsten Punkt Baden-Württembergs (1493 m), um anschließend den Aussichtsturm und das darin befindliche Schinkenmuseum zu besichtigen. Am Nachmittag gaben uns die Lehrkräfte die Möglichkeit eigenständig zu entscheiden, wie wir diesen gestalten wollten. Als Gruppe entschieden wir uns, erneut nach Freiburg zu fahren, wo wir einige Stunden verbrachten. Nachdem wir unsere Koffer gepackt hatten, spielten wir noch eine Partie Volleyball in der Dämmerung.

Als letztes Reiseziel steuerten wir Straßbourg im Elsas an, welches wir in Kleingruppen erkunden durften. Auf dem Weg dorthin stärkten wir uns in Kehl bei einem Inder. Besonders die Rückfahrt enthielt eine große Überraschung. Nachdem wir unseren Anschlusszug in Stuttgart erreicht hatten, teilte uns der Kontrolleur mit, dass dieser Zug aufgrund von Bauarbeiten nicht wie geplant nach Würzburg durchfährt. Gezwungenermaßen mussten wir in Möckmühl auf den Schienenersatzverkehr ausweichen, welcher allerdings noch etwas auf sich warten ließ. Um uns die Zeit zu vertreiben, spielten wir im Schein der Straßenlaternen noch etwas Volleyball auf der Straße. Deshalb kamen wir erst um 23:36 Uhr in Würzburg an. Alles in Allem war es eine sehr gelungene Exkursion des P-Seminars und eine schöne Abifahrt.

 

 

Text: Rosa, Maja, Luisa/Bild: Larissa/Videos: Emily

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