14. März 2022

P-Seminar „Groß hilft Klein“ hält Workshops für die 9. Klassen

Für einen Workshop der besonderen Art versammelten sich die Schüler*innen in Gaibach und Gerolzhofen und warteten gespannt, was die Mitglieder*innen des P-Seminars „Groß hilft Klein“ für sie vorbereitet hatten.

In drei Gruppen eingeteilt arbeiteten die Schüler*innen die verschiedenen Workshops nacheinander durch, die von den P-Seminarmitglieder*innen im Vorfeld fleißig erarbeitet worden waren. Diese sollen den Jüngeren Fragen und Unklarheiten über die Berufswahl beantworten und auf das bevorstehende Praktikum auf spielerische und anschauliche Weise vorbereiten.

Im ersten Workshop „Erstkontakt“ wird ein realistisches Bewerbungsgespräch simuliert. Zuerst bekommen die Neuntklässler*innen einige essenzielle Informationen und nützliche Tipps für das Verhalten während eines echten Bewerbungsgesprächs. Danach wird ein Telefonanruf zu einem echten Unternehmen (N-ERGIE, Sparkasse Volkach, Barmer) gestartet, bei dem die Schüler*innen das Gelernte anwenden können. Sie haben die Möglichkeit entweder als sie selbst oder in vorbereiteten Rollen den Bewerber zu spielen. Nachdem sich jemand überwunden hatte den Anruf zu führen, wurde den meisten schnell ein Teil der Angst vor der Bewerbung genommen. Nun können sie sich vorbereitet fühlen, wenn sie bald ihre eigenen Gespräche mit Unternehmen für das Praktikum führen müssen.

Der zweite Workshop namens „Stärken“ konzentriert sich auf die Soft Skills. Durch ein kurzes Spiel (Wer baut den höchsten Turm mit Hilfe von Papier, Schere und Kleber?), das für die Schüler*innen ihre eigenen Stärken und die ihrer Mitstreiter*innen erkennbar machen soll, werden sie an das Thema herangeführt. Dieses weckte in den Schüler*innen einen Wetteifer, den sie oft wohl selbst nicht erwartet hatten und brachte einige beindruckende Ergebnisse hervor. Anschließend wird der Begriff Soft Skill definiert und seine Bedeutung im Berufsleben verdeutlicht. Schließlich kann mithilfe von Stärkekarten jeder seine individuelle Kombination von Fähigkeiten festlegen.

Den Titel „Interview“ trägt der dritte Workshop. Hier werden in Interviews mit älteren Schüler*innen Informationen über die im Praktikum gemachten Erfahrungen preisgegeben. Da viele der Neuntklässler*innen noch keine Idee haben, was sie beim Praktikum erwarten wird, kann der Gedanke daran einschüchternd sein. Viele ihrer Fragen werden hier jedoch beantwortet. Sie hören von den Erlebnissen mehrerer Schüler*innen, die beim Praktikum in unterschiedlichen Berufsfeldern Erfahrungen gemacht haben. Auch die Auswahl eines Praktikumsbetriebes soll hierdurch ein wenig erleichtert werden.

Am Ende des Tages ist das Wichtigste, dass die Schüler*innen der neunten Klasse die Workshops mit ein bisschen mehr Klarheit und weniger Unsicherheit verlassen. Wir hoffen, dass wir ihnen ein wenig Angst nehmen und sie auf ihr Praktikum vorbereiten konnten.