4. Februar 2026
In diesem Schuljahr konnte der Organisator Martin Redweik zwei Schüler aus der Qualifikationsphase der Jahrgangsstufe 13 als Referenten gewinnen, die am 14. Januar 2026 die Ergebnisse ihrer sehr guten Seminararbeiten im Schelfenhaus Volkach im Rahmen der „Gaibacher Gespräche“ vorstellten.
Antonia Müller referierte darüber, wie Augustus die Schlacht von Actium im Jahr 31 v. Chr. geschickt nutzte, um seine eigene Macht in Rom zu festigen. Nach dem Tod Caesars 44 v. Chr. war ein blutiger Bürgerkrieg entbrannt, dessen Sieger in jener Schlacht bestimmt wurde. Durch Darstellung seines Feldzuges als Kampf gegen eine äußere Bedrohung gelang es Augustus nicht nur als Sieger vom Felde zu gehen, sondern auch die Anerkennung des römischen Volkes zu gewinnen. Die hierauf folgende Kaiserzeit sollte Rom zu bisher unbekannter Blüte führen.
Der Schüler Andreas Baier setzte sich in seiner Seminararbeit mit dem Mord an Walter Lübcke im Jahr 2019 auseinander. Hierbei erschloss er die wesentlichen Gründe für die Radikalisierung des rechtsradikalen Täters Stephan Ernst und beleuchtete hierbei auch die Rolle rechtsextremer Netzwerke bei politisch motivierten Gewalttaten. Ein besonderes Augenmerk seines Vortrages lag auf der Reaktion des Gesetzgebers zum Schutz von öffentlichen Personen in ihrer privaten Umgebung und das Vorgehen gegen strafbare Beleidigungen im Internet.

Text: Martin Redweik/Bild: Helmut Kneißl